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Piz Medels, Valdraus & Uffiern

29. Dezember 2007

Am Piz Valdraus

 

So langsam aber sicher wird der Schnee wieder knapp. Kein Wunder bei dem Wetter. Wir finden rund um die Medelser Hütte noch recht gute Verhältnisse.

Während vier Tagen entdecken wir die Region rund um die Hütte und besteigen den Piz Medels, Piz Valdraus und den Piz Uffiern. Der Schnee macht es uns mit den alle paar Metern wechselnden Eigenschaften nicht gerade einfach. Das Wetter aber ist schlicht genial und so bleiben wir jeweils bis zu 2 Stunden auf dem Gipfel und geniessen die unglaubliche Aussicht.

 

 

 

 

 


Die letzten Meter am Piz Valdraus
Abendliches Kino in der Medelser Hütte
Am Piz Uffiern
Piz Uffiern
Gruppenbild auf dem Piz Uffiern

Hurra ...endlich Winter!

10. Dezember 2006

Endlich verspricht die Prognose die ersten Wintertage. Also schnell die schon langem bereit stehenden Skis genommen und los geht es auf den Operalp-Pass. Am Freitag hat es nur knapp genug Schnee um hier zu starten. In einem heftigen Sturm geht es rauf zur Maighels Hütte. Am Samstag Morgen liegt bereits etwa 60-80cm Schnee. Im absoluten Blindflug steigen wir auf Richtung Maighels-Pass. Wir haben riesig den Spass im tiefen Pulverschnee rumzuwühlen.

Am Sonntag liegt bereits 80-100cm Schnee! Nun klart auch das Wetter auf und wir starten zum Piz Borel. Das Spuren im sehr tiefen Schnee ist sehr anstrengend, macht aber tierisch Spass. Die Verhältnisse sind recht gut und so kommen wir bis zum Sattel hoch. Über den Gipfelgrat wühlen wir uns wie die Maulwürfe durch den hüfttiefen Schnee zum Gipfel des Piz Borel. Oben grinsen wir über das ganze Gesicht: das war ja vielleicht ein vielversprechender Auftakt!


Schnee hat's genug!
Aufstieg zum Piz Borel
Unterhalb des Sattels
Hüfttiefer Schnee am Gipfelgrat
Gipfelgrat

Pizzo Lucendro & Witenwasserenstock

5. November 2006

Witenwasseren

Eigentlich wäre so langsam die erste Skitour fällig... Kalt ist es zwar schon geworden, aber geschneit hat es noch kaum. Wir fahren am Samstag mit dem Bike ins Witenwasseren Tal. Von dort geht es steil zum Pizzo Lucendro hoch. Es hat zuwenig Schnee um richtige Tritte darin zu machen, aber zuviel um zu sehen, wo man zwischen dem beweglichen Geröll hinstehen kann. So wird ist es oft ein Gehen wie auf Eiern.

Am Sonntag geht es über den Witenwasseren Gletscher zum Ostgipfel des Witenwasserenstock hoch. Für den ausgesetzten Grat zum Westgipfel ist es uns dann aber doch etwas zu winterlich. Im Abstieg gehen wir über den langen Blockgrat nach Osten über den Ronggergrat wo man noch Überreste von militärischen Beobachtungsposten aus den Weltkriegen sehen kann. Vom Passo di Cavanna geht es wieder runter zu den Bikes.

 


Anfahrt zum Oberstafel
Pizzo Lucendro
Am Witenwasserenstock
Ronggergrat
Witenwasserenstock

Bifertenstock

15. Oktober 2006

Am Limmerensee

Was für ein Oktober! Wunderschönes Herbstwetter und nach wie vor und beste Bedingungen in den Bergen.

Diese Wochenende wollen wir den Glarner Alpen einen Besuch abstatten. Mit der Seilbahn geht es von Linthal zum Chalchtritt und durch den langen Stollen zum Limmerensee wo wir genau die Nebeldecke unter uns lassen. Einem interessanten Weg folgend geht es dem Stausee entlang und über ein gut gesichertes Band erreichen wir die erste Stufe. Hier biwakieren wir mit freier Sicht auf den Sternenhimmel.

Am nächsten Tag geht es über den Limmerenfirn hoch. Am Nordgrat herrschen gute Verhältnisse und so steigen wir über die Eisnase auf den Gipfelgrat. Leider ist der Bifertenstock den ganzen Tag im Nebel und nur kurz können wir einen Blick rüber zum Tödi geniessen. Es war aber auch ohne Aussicht eine tolle Tour.


Limmerensee
"Heissi Maroni!"
Auf dem Limmerenfirn
Unter der Eisnase
Oberhalb der Eisnase

Grand Cornier & Dom

13. September 2006

Im SW-Grat des Grand Cornier

Endlich wird das Wetter wieder besser und wir können doch noch zu unserer Tourenwoche, die eigentlich im August geplant war, starten. 'Eine Grattour für Liebhaber von Abgründen' lese ich Mc bei der Anfahrt aus dem Führer vor...

Am Samstag fahren wir nach Ferpècle zu hinterst im Val d' Hérens. Von hier starten wir den Aufstieg zum Bivouac am Col de la Dent Blanche. Dieser Hüttenzustieg ist alleine schon eine ausgewachsene Tour. Das Biwak liegt auf 3500m sensationell am Fusse der imposanten Nordwand der Dent Blanche mit einer Aussicht die ihresgleichen sucht.

Am nächsten Morgen steigen wir über den SW-Grat zum Grand Cornier hoch. Man hat uns nicht zuviel versprochen: der Grat ist tatsächlich luftig, der Fels aber gut und die Bedingungen ideal. Nach 4 Stunden erreichen wir den Gipfel. Mc kann das Wort Gendarme schon nicht mehr hören... Doch auch beim Abstieg über den NW-Grat dürfen wir noch einmal ein paar davon überklettern. Der Weg über den Moiry Gletscher zieht sich dann noch recht in die Länge. Wir sind froh hier übernachten zu können und nicht noch ins Tal absteigen zu müssen.

Um das Auto wieder in Ferpècle zu holen, brauchen wird darauf fast einen ganzen Tag!

 

 


Beim Bivouac de la Dent Blanche
Im SW-Grat
Immer in Sichtweite: die Dent Blanche

Abstieg über den NW-Grat

Als wir 2 Tage später die Domhütte erreichen, sind gerade noch 6 andere Gäste oben an diesem Tag, obwohl die Bedingungen auch hier ideal sind. Uns kann es recht sein.

Wir haben wieder Glück und werden nach den 5 Std. Aufstieg mit einer perfekten Aussicht belohnt.

Am letzten Tag helfen wir Franz und Laura den Heli zu beladen. Sie beenden heute ihre allerletzte Domhütten-Saison.

 



Das Weisshorn in den ersten Sonnenstrahlen
Im Aufstieg
Die letzten Meter vor dem Dom-Gipfel
Hohberggletscher

Winter am Bietschhorn

15. August 2006

Bietschhorn (Westgrat vorne in der Mitte)

Der Blick vom Tal lies erahnen, was da auf uns zukam: tief verschneit stand da das mächtige Bietschhorn, die Schneegrenze deutlich unterhalb der Hütte...

Die Bietschhorn-Hütte ist ein richtiges Bijou und wahrlich nicht überrannt: im Hüttenbuch finde ich sogar noch den Eintrag von unserem letzten Besuch (vor 8 Jahren!).

Am nächsten Morgen wühlen wir uns durch den Schnee rauf zum Schafsberg. Während wir zum Beginn des Westgrat gehen tauchen die umliegenden Berge langsam aus der Dunkelheit auf und die ersten Gipfel werden von den Strahlen der aufgehenden Sonne erfasst. Jedesmal wieder eine fantastische Stimmung deren Anblick allein schon je Tour wert wäre. Bis die wärmenden Strahlen allerdings bei uns sind, kriegen wir alle noch ein Portion eisige Finger ab, während wir dem Westgrat entlang ansteigen.

Natürlich kommen wir bei diesen Bedingungen nur relativ langsam vorwärts. Als wir für die letzten 100 Hm ein Stunde brauchen wird schnell klar, dass wir so nicht mehr zum Gipfel kommen und drehen um.

Eine Tour zwar ohne Gipfel, eine aber die uns umsomehr Spass gemacht hat bei diesen ungewönlichen Bedingungen.


Erste Sonnenstrahlen am Weisshorn
Auf dem Weg zum Westgrat
Am Westgrat
Am Westgrat
Für einmal kein Gipfel- sondern ein Grat-Foto

Gspaltenhorn

9. Juli 2006

 

 

Bereits am Donnerstag waren die Fründe- und die Gspaltehornhütte restlos ausgebucht. So war zelten am Fusse des Gspaltehorn angesagt.

Am Sonntag ging es bei besten Bedingungen auf das Gspaltenhorn. Zuerst durch etwas gar viel Geröll hinauf bis zum Bütlassesattel. Von da dann aber über einen schönen Grat auf den Gipfel.



Piccadilly di Bedretto

2. Juli 2006

 

 

An den letzten Wochenenden waren wir vor allem Klettern. Höhepunkt war sicherlich die Route 'Piccadilly di Bedretto'. Hier ein paar Bilder davon.


Abendstimmung auf dem Nufenen

Skitouren Saisonabschluss

16. Juni 2006


Grüneckhorn

 

Noch ein letztes mal haben wir die Skis gepackt und ein paar tolle Touren im Aletschgebiet gemacht. Jetzt ist aber wirklich Schluss und die Dinger werden ein paar Monate eingemottet...

Dreieckshorn in der Abendsonne
Auf dem Grat zum Grüneckhorn
Auf dem Grat zum Grüneckhorn

'Pfengschte gohts am rengschte'

5. Juni 2006


Grand Combin

Einmal mehr war gutes Wetter angesagt im Süden. Also nichts wie los ins Unterwallis.

Dank dem frischen Neuschnee der letzen Woche können wir die Skis schon relativ weit unten im Anstieg zur Cabanne Panossière anziehen. Am nächsten Morgen geht es noch vor 4 Uhr im Halbschlaf über den langen Glacier de Corbassiere. Danach folgt eine 300Hm Tragepassage durch die NW-Flanke bei optimalen Bedingungen. Oben begrüsst uns ein eisig kalter, stürmischer Wind. Seinetwegen wird auch der Gipfelaufenthalt auf dem Grand Combin (4314m) auf ein Minimum beschränkt...

Das super Wetter hält auch am dritten Tag an und wir machen noch eine schöne Tour auf den Petit Combin.

Abendstimmung bei der Cabanne Panossière
Unterhalb der NW-Flanke
Aufstieg bei stürmischem Wind
Im Abbruch



Über Auffahrt war ich mit Mc für ein paar Tage im Monte Rosa Gebiet. Das Wetter versprach ein paar tolle Skitouren-Tage. Die eigentlich geplante Einstiegs- Variante über das Refugio Ayas und den Castor mussten wir kurzfristig umplanen. Die Bahn auf's Klein Matterhorn ist grad in Revision... Also direkt Zustieg zur Monte Rosa Hütte über den bereits extrem ausgeaperten Gletscher.

Als Haupt-Ziel stand eigentlich das Nordend auf dem Programm. Einmal mehr war aber dessen Gipfelgrat sehr blank. So entschieden wir uns schon im Aufstieg stattdessen auf die Dufourspitze auszuweichen. Dort waren dafür die Verhältnisse perfekt und wir erreichten bereits Morgens vor 10 Uhr den höchsten Punkt der Schweiz auf 4634m.

So langsam avaciert das Nordend zu meinem 'Angstgegner', bin ich nun doch schon das dritte mal dort 'gescheitert' :-)

 


Lieskamm
Gipfelgrat zur Dufourspitze
Mc und ich auf der Dufourspitze
Stockhorn

Geburtstagsparty auf Krienseregg

22. Mai 2006


Wein und Grill-Degustation am Vorabend

Etwas verregnet aber alles in allem ein schönes Wochenende. Es hat uns Spass gemacht mal wieder mit der ganzen Gerutti-Family zusammen zu sein.

Noch einmal Danke an alle!

 



gasche nidde!
Carmen in Action
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