Dani hat zur Weihnacht ein verlängertes Wochenende das er mit mir verbringen kann gekriegt. Sowas nenn ich doch mal ein tolles Geschenk...
Regen und Sturm sind im Norden angesagt für das Wochenende und so gehen wir in den Süden. Als wir am Samstag im Oberwallis eintreffen regnet es dort aber ebenfalls in Strömen. Es dauert einige Kaffee bis wir glauben erste Aufhellungen erkennen zu können. Dann aber starten wir im Binntal zur verküzten Version und steigen direkt auf zu Binntalhütte. Sturm, Nebel und Schneefall dominieren den Nachmittag während wir Brändi Dog spielen bis wir einander fast an die Gurgel gehen...
Am Sonntag Morgen schneit und windet es noch immer und die Sicht liegt nur knapp über Null. Als um 10 dann erste Aufhellungen sichtbar werden starten wir und suchen mit Karte und GPS den Weg rauf zum Ofenhorn. Den Schlusshang lassen wir dann aber sein, dafür gabs bereits genug Wumm-Geräusche und Spontanauslösungen. Wir fahren runter zum Stausee und auf der anderen Seite hoch zum Refugio Claudio Bruno. Toll gelegen aber ausser eines kleinen Zimmers erreichbar über eine Hühnerleiter völlig verschlossen. Trotz Sturmböhen geniessen wir die Abendstimmung draussen.
Am Montag Prachtswetter aber noch immer Windstärken im Sturm-Bereich. Wir steigen aufs Hohsandhorn. Sensationelle Aussicht über die Walliser Bergwelt! Über die pulvrigen, unverspurten Hänge fahren wieder runter ins Binntal. Dann endlich lässt der Wind nach und wir können eine längere Pause einlegen und die Sonne geniessen...