Im Nieselregen fahre ich rauf zur Grenze nach Laos. Kurz vor der Grenze wird es trocken und beim Grenzübertritt scheint die Sonne. Genau so erfreulich ist der Grenzübergang selber: Das Visa kriege ich nach wenigen Minuten gleich hier, alle sind ausgesprochen freundlich, es hat kaum Leute und es ist wunderbar ruhig.
Am meisten erstaunt bin ich erstmal über die Strasse. Sie ist in fantastischen Zustand, sauber und das Beste: es hat kaum Verkehr. Nach wenigen Km verlasse ich diese aber bereits. Ich will hier im Osten dem ehemaligen Ho Chi Minh Pfad folgen. Endlich mal wieder auf einer Piste, ich freue mich. Im Gegensatz zum wenige Km entfernten Vietnam ist hier alles Staubtrocken. Nach einem halben Tag komme ich zu einer Verzweigung wo ich nicht mehr sicher bin wohin ich nun soll. Die Leute zeigen mir den Weg, meinen aber dass ich da kaum durchkomme.