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Wer meine letzte Reise mitverfolgt hat weiss, dass ich mein Velo (nachdem mir in der Nähe des Everest Base Camp ein Lastwagen darüber gefahren ist) von Hongkong nicht mehr mit nach Hause genommen habe.
So langsam wird es nun also Zeit, dass ich mir wieder ein neues Gefährt zulege. Ich werde hier auf dieser Seite beschreiben, wie das Velo langsam wächst und wieso ich was verwendet habe.

Es gibt nicht einfach DAS Tourenvelo, welches für alle Touren optimal ist. Würde ich ein Velo bauen, mit dem ich eher kürzere Touren in der näheren Umgebung unternehmen will, sähe auch mein optimales Velo ganz anders aus.
Ich baue mir also ein Velo mit dem ich ähnliche Touren machen kann wie ich das bisher gemacht habe. D.h. also konkret ich werde vorwiegend in abgelegenen Bergregionen unterwegs sein, oft auf Naturstrassen, vorwiegend in Lateinamerika & Asien.
Das Velo das ich hier baue basiert auf meinen (guten & schlechten) Erfahrungen die ich die letzten 15 Jahre gemachte habe (nicht auf Sponsoring). Wenn es für mich das optimale Velo ist, heisst das noch lange nicht, dass es das für alle sein muss! Man kann überall andere (mindestens ebenso gute) Lösungen finden!
An ein neues Tourenvelo baue ich nur ganz selten Sachen, die ich noch nie vorher ausprobiert habe. Dazu habe ich andere Velos. Nur was sich dort (und auf früheren Touren) bewährt hat kommt ans neue Rad.
Wer mein Tourenvelo sieht mag denken, dass ich nichts von 'modernen' Komponenten (Hydraulik und Scheibenbremsen, Nabenschaltung, Federung) halte. Dem ist aber überhaupt nicht so. An meinen anderen Velos findet man ebenfalls solche Dinge und ich möchte sie nicht mehr missen.
An meinem Tourenvelo fehlen diese aber weitgehend, weil ich mir soweit es geht die Möglicjkeit erhalten will, soviel wie möglich selber zu reparieren. Dass das möglich ist erlebte ich eindrücklich, als ich auf der letzten Tour das Velo nach dem Lastwagenunfall mit fast nur meinen eigenen Werkzeugen wieder fahrtüchtig hingekriegt hatte...

In erster Linie baue ich das Velo selber, weil das Spass macht.
Selber bauen hat aber noch andere Vorteile:
- Ich kann ganz genau des verbauen was ich will.
- Durch den Zusammenbau kenne ich das Velo gut und kann es danach auch besser reparieren.
- Nach dem Zusammenbau weiss ich ganz genau welche Werkzeuge ich brauche, um das Velo zu reparieren (durch die Wahl von Schrauben kann ich das sogar optimieren). So stelle ich danach mein Werkzeugset für unterwegs zusammen.

...ich werde in den nächsten Wochen hier berichten, wie das Velo langsam entsteht. ...und los gehts!

Mechimichiaus Uster schrieb am 14-08-2008 um 01:38 Uhr |
Hallo Betzgi.
Fahre die Thudbuster auch schon mehrere Monate und bin begeistert. Hat bis jetzt auch nur wenig seitliches Spiel bekommen.
Silvia und ich wünschen Dir viele tolle Erlebnisse und bliib gsund.
Michi |
Christoph Lutzschrieb am 11-06-2008 um 22:47 Uhr |
Hallo Betzgi,
tolle Tour - die Idee gefällt mir!
Wie sind denn deine bisherigen Erfahrungen mit der Thudbuster? Ich baue gerade selbst ein Rad zusammen, bin aber nicht sicher, ob die Sattelfederung Sinn macht.
Weiterhin alles Gute und viel Glück,
Christoph
Kommentar von Beat: Super!! Das Teil wuerde ich nicht mehr tauschen. Haette auch nicht gedacht, dass es so viel bringt! |
Martinaus Dübendorf schrieb am 16-12-2007 um 13:43 Uhr |
Hallo Betzgi
Wir gehen im April per Rad nach Asien und schrauben uns jetzt auch unsere eigenen Bikes zusammen... und dazu gehe ich natürlich immer wieder auf deine ganz toll gemachte Site um mir ein paar Tipps zu holen!
Noch eine Frage zu deinem Velo: welche V-Brakes benutzt du und welcher Lenker ist das - sieht sehr gut aus - und was hältst du von einem Modolo Traveler?!
Viele Grüsse - Martin
Kommentar von Beat: Hallo Martin
Ich verwende die XT V-Brakes - sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und die Bremsbeläge sind exterm klein und so gut mitzunehmen.
Ich glaube mein Lenker ist von Coda (Cannondale) wird aber glaub nicht mehr produziert. Der Modolo passt mir persönlich nicht so gut. Das was ich an meinem am meisten mag, ist dass er auch nach oben gebogen ist und da nicht einfach flach ist wie viele Andere. |
Kroni  aus Luzern schrieb am 07-03-2007 um 14:24 Uhr |
Ich empfehle die Stolz-Lowrider. Der kann direkt bei Stolz in Zürich oder bei vitelli (http://www.vitelli.ch/catalog/product_info.php?cPath=73_74&products_id=3417) bezogen werden.
Ist mit CHF 160 Franken einiges günstiger als die Bruce Gordon-Teile und hat sich während 18 Monaten in S-Amerika und ein paar Touren in Osteuropa bestens bewährt. Ca. 500 g.
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Julius Grossmannaus Heidelberg schrieb am 20-11-2006 um 09:48 Uhr |
Meine Laufleistungen bei den White-Naben:
Rennrad: 25.000 km
erstes Reiserad: 20.000 km
zweites Reiserad: 12.000 km
Gerade auf dem Rennrad würde ein unsauberer Lauf sofort auffallen, da ich öfters mit Gruppen fahre, die mit 50+km/h durch das Neckar- und Steinachtal rauschen. Eine tolle Nabe, bei der auch der Sound meinetwegen auf der Abfahrt vom Hito Cajon nach San Pedro begeistert. |
Julius Grossmannaus Heidelberg schrieb am 19-11-2006 um 19:14 Uhr |
Deutsche Interessenten für einen Bruce Gordon Lowrider wollte ich auf folgendes hinweisen: Die Träger sind in Deutschland nicht erhältlich. In der Schweiz liefert sie ein sehr engagiertes Geschäft namens "tuttobene". Bruce benutzt am Lowrider ein Ösenmaß von 7,5 Zoll (190,5 mm). Dies ist international nicht üblich, die Starrgabelbauer verwenden 162 mm. Aus diesem Grund bin ich bei Tubus geblieben, zu gerne hätte ich einmal so einen Träger probiert.
Kommentar von Beat: Hallo Julius!
Du hast recht, die Position der oberen Befestigung passt nicht auf die meisten Anlöt-Ösen. Ich verwende hier Briden. Meiner Meinung nach aber kein Nachteil: während die untere Schraube immer mal wieder bricht, haben diese oberen Befestigungen aber noch nie Schwächen gezeigt.
Die Träger gibt es in der Schweiz übrigens auch bei anderen Veloläden. |
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